Archiv für den Monat: Januar 2021

Samsung stellt Galaxy S21 (Plus) und Galaxy S21 Ultra vor

Samsung hat eine Reihe neuer Android-Smartphones vorgestellt. Auf einem weiteren SamsungUnpacked-Event präsentierte der Apple-Konkurrent aus Korea eine Reihe neuer Hardware. Darunter sind auch die neuen Android-Smartphones Galaxy S21, S21+, sowie das S21 Ultra, das erstmals S-Pen-Unterstützung bietet.

Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt

Zum einen gibt es nun das neue Samsung Galaxy S21 und ein zugehöriges Galaxy S21+. Die Geräte bieten jeweils einen Bildschirm mit 6,2 und 6,7 Zoll Diagonale. Beide nutzen eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Die rückseitige Kamera bietet drei Linsen, zwei mit jeweils 12 MP Sensor und eine Telefoto-Linse mit 64 MP Sensor.

Als Prozessor kommt je nach Region, in der die Geräte verkauft werden, ein Snapdragon 888 oder ein Exynos 2100 SoC zum Einsatz. Das S21 nutzt einen 4.000 mAh Akku, das Plus-Modell bietet 4.800 mAh Kapazität.

Die Smartphones unterstützen außerdem 5G und Wi-Fi 6. Sie verfügen jeweils über 8 GB Arbeitsspeicher. Es gibt die Geräte wahlweise mit 128 oder 256 GB Speicher.

Galaxy S21 Ultra jetzt mit S Pen Unterstützung

Das Galaxy S21 Ultra hat den beiden anderen Geräten gegenüber noch etwas mehr zu bieten. Zum einen nutzt es ein 6,8 Zoll Display mit LTPS-Technologie die 120 Hz variable Bildwiederholrate erlaubt. Das Display bietet eine Helligkeit von 1.600 nits und ein Kontrastverhältnis von 3 Millionen zu 1.

Samsung erlaubt Nutzern dieses Geräts außerdem die Eingabe per S Pen Stylus, ein Feature das bis dahin den Galaxy Note Modelle vorbehalten war.

Dieses Android-Smartphone nutzt darüber hinaus gleich vier Kameralinsen auf der Rückseite. Neben zwei Linsen mit 10 MP-Sensor gibt es einen Ultraweitwinkel mit 12 MP und eine Kamera mit 108 MP Sensor. Das Gerät erzielt zwischen 3x und 10x optischem Zoom. Die Batterie bietet in diesem Gerät 5.000 mAh Kapazität.

Auch das S21 Ultra bietet Support für 5G, unterstützt daneben aber auch Wi-Fi 6E, das etwas besser ist als Wi-Fi 6. Es lesen…

Google schließt Fitbit-Übernahme ab: Daten kommen in Quarantäne

Mehr als ein Jahr ist es her, dass Google Fitbit übernehmen wollte. Nun darf der Suchmaschinenanbieter die Übernahme abschließen. Die europäischen Regulierungsbehörden gaben nach zähen Verhandlungen grünes Licht. Voraussetzung für den Abschluss des Geschäfts ist jedoch, dass die Nutzerdaten in Quarantäne kommen und nicht mit Googles Tagesgeschäft vermischt werden.

Rick Osterloh, Senior Vice President Devices & Services, informierte die Öffentlichkeit darüber, dass Google die Übernahme von Fitbit abschließen kann.

Fitnessdaten werden nicht zu Werbezwecken genutzt

Osterloh betont, dass es von Beginn an Googles Wunsch war, die Privatsphäre der Fitbit-Nutzer zu respektieren. Allerdings gab es Einwände gegen die Übernahme von Regulierungsbehörden weltweit. Die musste Google erst aus dem Weg räumen. Offensichtlich versprach man den Verantwortlichen, die Nutzerdaten der Fitbit-Kunden nicht zu Werbezwecken zu verwenden.

Aus diesem Grund kommen die Daten der Fitbit-Kunden in Quarantäne und werden nicht mit den übrigen Daten Googles vermischt. Während Google die Übernahme aber erst jetzt offiziell machte, gab es bereits Mitte Dezember 2020 eine Stellungnahme der EU-Kommission zu diesem Thema.

Macht es Google wie Facebook bei Oculus?

Google wird sich aller Voraussicht nach an die Vorgaben halten. Das Unternehmen könnte aber in Zukunft die gleiche Strategie verfolgen wie Facebook bei Oculus. Da vor allem in Europa der Datenschutz eine besondere Aufmerksamkeit erhält, fällt es Unternehmen schwer, Informationen aus unterschiedlichen Firmen zusammenzufügen.

Das merkte Facebook mehrfach, als es Nutzerdaten bei Instagram oder WhatsApp mit Facebook verschmelzen wollte. Zuletzt allerdings änderte Mark Zuckerbergs Firma die Strategie. Statt sich wieder einen Rüffel einzufangen, Daten von Oculus-Kunden mit Facebook zu verschmelzen, machte es für alle Kunden von Oculus 2 einen Facebook-Account zur Voraussetzung zur Nutzung.

Diese Strategie könnte auch Google anwenden und vor allem bei der Veröffentlichung neuer Fitbit-Produkte einen Google-Account voraussetzen. An „alte“ Fitbit-Daten könnten Nutzer dann „freiwillig“ kommen, indem sie dem Import zustimmen. Das ist natürlich nur eine Vermutung unsererseits, klingt aber nicht allzu lesen…