iPhone 12 mini: Sorry Apple, aber dafür bin ich zu alt

Apple hat doch tatsächlich im Jahr 2020 ein neues, extrem kompaktes und schmuckes Handy vorgestellt – das iPhone 12 mini ist kein Traum mehr, sondern Realität. Für mich wird’s aber nichts mehr. Sorry Apple, aber für das kleine iPhone bin ich einfach zu alt. Zu alt? Wer jetzt skeptisch aufhört, der sollte unbedingt die heutige Ausgabe meiner Wochenend-Kolumne lesen.

Wie kann man denn zu alt für ein iPhone sein? Bei Preisen von mehreren hundert Euro lässt sich doch schwerlich von einem „Kinderspielzeug“ sprechen, oder? Die Erklärung für diese etwas überraschende Feststellung ist dann doch eine andere, mit dem persönlichen Gusto hat sie nur wenig zu tun.

iPhone 12 mini: Presbyopie vs. Wunsch nach einem kleinen Apple-Handy

Noch im Sommer schwärmte ich vom bald erscheinenden iPhone 12 mini – dem wahren Nachfolger des originalen iPhone SE und somit auch Erbe des von mir einst geliebten iPhone 5. Klassische Kanten, klein genug, um in die Hosentasche zu passen und jetzt dann auch mit einem Vollformat-Display. Ein Traum! Doch bei dieser Illusion wird’s dennoch für mich bleiben. Ursächlich hierfür ist weder mein Kontostand, noch eine plötzliche Abneigung gegen Apple, sondern vielmehr der Zustand meines Körpers. Der verfällt bekanntlich immer mehr. Man mag noch jugendliche Gedanken haben, doch ist der physische Verschleiß mit meinen Mitte 40 nicht mehr aufzuhalten.

Bei den Augen wird’s in letzter Zeit besonders deutlich. Schon als Teenager musste ich zur Brille greifen, die Kurzsichtigkeit erhaschte mich. Ein Zustand der noch immer anhält. Jetzt aber kündigt sich so langsam ein weiteres Problem an, Zeichen einer beginnenden Presbyopie sind nicht mehr zu „übersehen“. Keine Sorge, man stirbt nicht daran, lästig ist die Altersweitsichtigkeit dennoch. Als Kurzsichtiger merke ich dies, wenn ich immer öfters meine Brille absetzen muss, um auf dem Bildschirm meines alten iPhones 7 noch etwas erkennen zu können. Andernfalls müsste ich mit Brille das lesen…