Spekulationen um Apples erstes ARM-MacBook: Kostet es 1.000 Euro?

Auf Twitter haben sich ein Konzeptdesigner und ein Enthüllungsjournalist zusammengetan. Sie spekulieren gemeinsam über Apples erstes MacBook mit ARM-Prozessor. Es soll 799 US-Dollar kosten und bis zu 20 Stunden mit einer Batterieladung auskommen.

Billiger als das MacBook Air?

Glaubt man @aaple_lab und @komiya_kj, dann könnte Apple ein MacBook mit 12 Zoll (30,48 cm) Display als erstes ARM-MacBook veröffentlichen. Das Gerät soll über folgende technische Spezifikationen verfügen:

Apple A14X (SoC),
RAM: 8 oder 16 GB,
Speicher: 256 oder 512 GB (SSD),
Batterielaufzeit: 15 bis 20 Stunden,
Anschlüsse: 1x USB-C,
Display: 12 Zoll (30,48 Zentimeter) Retina-Display,
Kamera: 720p Auflösung (FaceTime HD),
Gewicht: unter 1 Kg,
Preis: 799 US-Dollar

Das MacBook Air wird momentan mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher für 899 US-Dollar angeboten. Ein MacBook für 799 US-Dollar erscheint plausibel. In Deutschland würde es dann vermutlich an der 1.000-Euro-Marke kratzen. Denn das MBA kostet hierzulande ab 1.168,75 Euro (899 USD + Steuern).

Apple vor Wechsel auf eigene Prozessoren

Dass es binnen der kommenden zwei Jahre einen kompletten Wechsel bei der Mac-Infrastruktur geben wird, kündigte Apple selbst im Rahmen der WWDC 2020 an.

Nun preschen „Apple Lab“ und „Komiya“ auf Twitter also mit einem Konzeptdesign vor.

Der Wechsel hin zu ARM wurde von Apple wohl auch deshalb angestrebt, weil man unzufrieden mit Intels Prozessoren war. Zu gering die Innovation, zu hoch die Fehlerquote. Auch Analysten wie Ming-Chi Kuo glauben, dass es neben einem iMac auch ein MacBook mit ARM-Prozessor entweder noch Ende 2020, oder spätestens im Frühjahr 2021 geben soll.

Der neue iMac soll dabei wohl das Design des iPad Pro nachempfinden und erhält dann vermutlich auch Face ID. MacOS Big Sur jedenfalls enthält Hinweise auf Face ID am Mac6.

Kommen Apple-Macs am Markt an?

Nachdem Apple aber aktuell ein gutes Quartalsergebnis vorgelegt hat, muss einem in den nächsten zwei, drei Jahren erst einmal nicht bang werden um den Konzern. Es wird darauf lesen…